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Müssen sich Ärzte nicht von ihren Patienten abgrenzen, damit die Burn-out-Rate ?
Die Beziehung zwischen Ärzten und Patienten ist tiefgehend gestört. Die moderne Medizin treibt den Menschen in eine krankmachende, weil kränkende Sprachlosigkeit. Ich werfe den Ärzten keine böse Absicht vor. Dahinter steckt die Angst, sich zu intensiv auf die Bedürfnisse der Patienten einzulassen. Viele Studien zeigen aber, dass dieser Kommunikationsverlust zwischen Arzt und Patient die Heilungsprozesse wesentlich verlangsamt. Zu den bedrückendsten Erfahrungen, die Patienten in Spitälern machen, zählt die Erfahrung kommunikativer Not, antwortete Kommunikationsexperte Uni-Prof. M. Gottschlich im Interview mit dem Kurier.at
Derzeit wird nur der Verlust der Moral im Gesundheitssystem beklagt. Aber das noch viel weiter reichende Problem ist der Verlust des Mitgefühls.“ so antwortet der Kommunikationsexperte Univ.-Prof. Maximilian Gottschlich vom Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. In seinem neuen Buch beschreibt er die Gründe dafür.
Als persönlichen Beitrag konnte ich als Nachleser dieses Berichtes, einigesaus meiner mehr als 11 jährigen Erfahrung im Umgang mit meiner Krankheit bestätigen. Es gibt solche und solche, aber leider immer mehr solche. Das ist gefährlich, weil sich das Gesundheitssystem aus Kostengründen anpasst.
Aufmerksamkeit und Zuwendung sind nicht eine Frage der Zeit, sondern der inneren Haltung. Ohne Mitgefühl kann man nicht heilen, sondern bestenfalls reparieren. Gespielte Freundlichkeit prallt an Kranken ab, ersetzt nicht das Mitgefühl. Mitgefühl ist ein Störfaktor in unserem ökonomisch-effizienzorientierten Spitalsbetrieb. Lesen sie hier mehr zum Interview mit interessanten Feststellungen und zum Porträt des Professors. Mehr / Quelle : Kurier.at
Porträt: Vorkämpfer für eine neue Gesprächskultur |
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Ohne Mitgefühl gibt es keine Heilung
Arzt-Patient-Verhältnis: Immer mehr Kranke leiden darunter, dass sie keine Zuwendung erfahren, warnt ein Kommunikationswissenschaftler.
Steigende Kosten im Gesundheitssystem. Dieser Tage wieder ein grosses Thema in den Medien. Doch wie sieht die Praxis aus. Immer mehr Patienten leiden unter einer emotional und kommunikativ verarmten medizinischen Versorgung. |

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150 Jahre alt werden - nachdenken über das älter und alt werden
Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt seit langem. Zugleich hat sich Schritt für Schritt auch die Grenze, an der sich die Vitalität der meisten Menschen abschwächt, nach oben verschoben. Schon vor mehr als 10 Jahren hatte nur noch eine Minderheit in der Bevölkerung (15 Prozent) das Gefühl, daß der "schönste und wichtigste Teil des Lebens vorbei" ist, wenn man in Rente geht. Heute sagen nur noch 7 Prozent, daß jemand zum Zeitpunkt des Rentenbeginns "zum alten Eisen" gehört.
Im Gegenteil, immer mehr Menschen stellen fest, dass die Älteren von heute "sehr aktiv" sind, ja daß für manchen "das Leben mit dem Ruhestand erst richtig anfängt". Dies sagen zur Zeit 65 Prozent. (via www.ifd-allensbach.de) mehr |

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